»The Sunshine State Down Under«
Obwohl Australien der letzte Kontinent war, der von europäischen Seefahrern entdeckt wurde, gilt die Kultur der Ureinwohner der Aborigines inzwischen als älteste Zivilisation der Welt. Erst nach der Landung von James Cook im Jahre 1770 wurde offiziell von Europäern Anspruch auf das Land erhoben. Kurz darauf gründete Groß-Britannien die Sträflingskolonie New South Wales im Südosten Australiens. Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden dann auch die weiteren Kolonien, die seit dem 01.01.1901 unter der gemeinsamen Verfassung Australiens die sechs Staaten und zwei Territorien bilden: Western Australia, Northern Territory, South Australia, Victoria, Australian Capitol Territory, Tasmania und Queensland.
Queensland, im Nordosten des Landes gelegen, verzeichnet den höchsten Bevölkerungszuwachs und das größte Wirtschaftswachstum Australiens. Die wichtigsten Wirtschaftszweige bilden dabei die Landwirtschaft (z.B. Früchte, Wein, Zuckerrohr, Baumwolle und Schafzucht), der Bergbau und der Tourismus. Immer mehr Menschen zieht es in die modernen Städte, kleinen Ortschaften und Küstenorte in denen ein entspannter Lebensstil innerhalb eines politisch stabilen und wirtschaftlich starken Systems ermöglicht wird.
Auch die Vielfältigkeit der multikulturellen Gesellschaft spielt dabei sicherlich eine Rolle. Queensland, das nicht von ungefähr den Beinamen »Sunshine State« erhalten hat, bietet das ganze Jahr über die Möglichkeit, sich im Freien aufzuhalten. Je nach Lage des Wohnortes, findet man Regenwälder, Nationalparks, Strände oder Küsten direkt »vor der Haustür«. Wie überall in Australien verbringt man auch hier seine Freizeit beim Sport, bei einem Barbecue mit Freunden oder beim Entspannen am Strand Hauptsache man ist an der frischen Luft.

